Aktuelles & Termine
02. Dezember 2009
Sitzung des COORETEC-Beirats in Bonn.
05. November 2009
Das diesjährige Treffen der COORETEC-Arbeitsgruppe 4 fand in Aachen statt und stand im Zeichen der Frage, welche Materialien für Oxyfuelkraftwerke geeignet sein könnten. Die Entwicklung keramischer Membranen, mit denen Sauerstoff aus der Umgebungsluft abgetrennt und Oxyfuelprozessen der zweiten Generation zugeführt werden kann, hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Die hierzu gegebenen Präsentationen waren sehr aussagekräftig und haben zu einer lebhaften Diskussion angeregt. Um einen Überblick über die Membranentwicklung für Kraftwerksprozesse zu geben, wurde ein Strategiepapier verteilt, das aus dem internen Bereich des COORETEC-Portals, darin die Seite für die AG4, herunter geladen werden kann. Vorschläge für Ergänzungen und Kommentierungen sind erwünscht.
Darüber hinaus wurde über das Schädigungsverhalten metallischer Dampferzeugerwerkstoffe in Oxyfuelatmosphäre aufgrund neuester Erkenntnisse lebhaft diskutiert. Die vorliegenden Messergebnisse geben Hinweise darauf, dass die Auslegung eines Oxyfuelkraftwerks völlig neu überdacht werden muss und die verwendbaren Materialien für Verdampfer und Überhitzer sich erheblich von den Materialien in konventionellen Kraftwerken unterscheiden werden.
28. Oktober 2009
Treffen der Arbeitsgruppe 1 beim DLR in Stuttgart
06. - 07. Oktober 2009
Am 6. und 7. Oktober 2009 findet im E.ON-Kraftwerk Staudinger, Großkrotzenburg, ein Statusseminar der COORETEC-Arbeitsgruppe 2 statt. Vorgestellt werden die Ergebnisse aktueller Projekte rund um die Technologie des 700 °C Kraftwerks. Hier sind hohe Anforderungen an das Betriebsverhalten und das Korrosionsverhalten der Werkstoffe zu erfülllen. Weiterhin stehen Post Combustion CO2-Abscheideverfahren im Fokus. Dieses dem Verbrennungsprozess nachgelagerte CO2-Abscheideverfahren ist derzeit am weitesten entwickelt und kann bereits in naher Zukunft eingesetzt werden. Neben Betriebserfahrungen mit chemischen Wäschen aus Pilotanlagen wird über Verbesserungen bei den Waschflüssigkeiten sowie alternative Verfahren der zweiten Generation berichtet werden.
Einen politischen Ausblick wird Herr Dr. Knut Kübler aus dem BMWi liefern mit seinem Beitrag: Energieforschungspolitik 2010: Quo Vadis?
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Möglichkeit geboten, die E.ON Pilotanlage zur CO2-Abtrennung am Standort Staudinger und die Carbonate Looping Versuchsanlage an der TU Darmstadt zu besichtigen.
Weitere Informationen hierzu vom BINE Informationsdienst
Programm
18. September 2009
E.ON und Siemens nehmen Pilotanlage zur CO2-Abscheidung in Betrieb. Pressemitteilungen:
18. August 2009
RWE nimmt Deutschlands erste CO2-Wäsche in Betrieb
Startschuß für Deutschlands erste CO2-Wäsche: Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers nahmen die Pilotanlage zur Reinigung von Kraftwerksrauchgasen gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Werner Stump, sowie den Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Hambrecht (BASF SE), Prof. Dr. Wolfgang Reitzle (Linde AG) und Dr. Jürgen Großmann (RWE AG) im Innovationszentrum Kohle der RWE Power in Niederaußem offiziell in Betrieb. Pressemitteilungen:
15. Juli 2009
Am 19.05.2009 hat die Europäische Kommission den Aufruf (2009/C 114/05) zur Einreichung von Projektvorschlägen im „European Economic Recovery Plan“ veröffentlicht. Im Kontakt mit den betroffenen Interessentengruppen wurden Förderthemen in folgenden Bereichen definiert:
- Infrastrukturen bei Gas- und Stromnetzen (2.365 Mio. €)
- Offshore-Windenergie-Projekte (565 Mio. €)
- Carbon-Capture- & Storage-Projekte (1.050 Mio. €)
Für den gesamten Themenkreis stehen maximal 3,98 Mrd. € an Fördermitteln zur Verfügung. Der 15. Juli 2009 wird als Schlusstermin für die Einreichung von Anträgen ausgewiesen. Details zu den Fördermaßnahmen, ergänzende Dokumente sowie das Angebot zu Hilfen bei der Antragstellung werden von der zuständigen Generaldirektion Energie und Verkehr auf einer eigenen Internetseite bereitgestellt. Ebenso kann dort die Anmeldung zu einem entsprechenden Informationstag am 03. Juni 2009 in Brüssel erfolgen. Weitere Informationen finden Sie unter:
15. - 16. Juni 2009
"Gastrennungs-Membranen für emissionsarme Kraftwerke"
Thema des Symposiums am Forschungszentrum Jülich waren Materialien für innovative Kraftwerksprozesse mit einer Abscheidung des aus der Verbrennung fossiler Energien entstehenden CO2. 160 internationalen Teilnehmern aus Wissenschaft, Industrie und Politik wurde ein spannendes Programm präsentiert. Die Palette der Themen reichte von Berichten zum Stand aktueller Demonstrationsprojekte der Kraftwerksbetreiber, den Stand der weltweit voran getriebenen Membranentwicklung bis zu Konzepten zur Integration von Membranen in fossile Kraftwerke. Das breite Feld der Membranentwicklung umfasste die Themenblöcke Polymermembranen, keramische mikroporöse Membranen, Wasserstoff-Trennmembranen und mischleitende Sauerstofftransportmembranen. Eine weitere Session befasste sich mit speziellen Charakterisierungsmethoden.
Trotz der erheblichen Fortschritte in den letzten beiden Jahren, haben die deutschen und europäischen Entwicklungen noch einen deutlichen zeitlichen Rückstand gegenüber den Entwicklungen in den USA (DoE/Air Products). Dort ist eine membranbasierte Luftzerlegungsanlage im Demomaßstab geplant, die in 5 Jahren laufen soll und dann 150 Tonnen Sauerstoff pro Tag produzieren wird.
10. Jülicher Werkstoffsymposium
18. - 20. Mai 2009
Fourth International Conference on Clean Coal Technologies CCT 2009
Bildergallerie zur Conference
Veranstalter:
17. Mai 2009
ExCo Meeting IEA Clean Coal Centre in Dresden
01. April 2009
Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Kohlendioxidabscheidung und -speicherung
Das Bundeskabinett hat heute den gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Gesetzentwurf zur Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) beschlossen. Damit ist der Weg frei für die parlamentarischen Beratungen. Das Gesetz dient gleichermaßen dem Klimaschutz und der Energieversorgungssicherheit. Mit einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen CCS-Technologie wird langfristig ein wesentlicher Baustein für eine auf heimischen Energieträgern beruhende Energieversorgung einerseits aber auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas andererseits geschaffen. Dies hat auch für den Klimaschutztechnologie-Standort Deutschland hohe Bedeutung. Weltweit wird u. a. nach der Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) Kohle auch weiterhin Energieträger Nummer 1 bleiben. Wichtig ist, dass deutsche Klimaschutztechnologie rechtzeitig erprobt, entwickelt und schließlich weltweit auch angeboten werden kann.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg: "Im Interesse des Klimaschutzes und der nationalen Versorgungssicherheit ist die Bundesregierung in dieser hochkomplexen technischen und juristischen Materie zu einer Einigung gekommen. Damit ist es gelungen, aus den EU-rechtlichen Vorgaben aus dem vergangen Jahr den Entwurf für einen nationalen Rechtsrahmen zu erarbeiten. Ich gehe davon aus, dass die parlamentarischen Beratungen noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich abgeschlossen werden können, um umfassende Rechts- und Investitionssicherheit für die in Planung befindlichen drei Demonstrationsanlagen zu haben."
Pressemitteilung Gesetzentwurf
23. März 2009
AG 2 Treffen in München
In insgesamt 16 Tagesordnungspunkten wurden folgende Schwerpunkte behandelt:
- Berichte über nationale und EU-Fördermöglichkeiten und die Technologieplattform (ZEP)
- Status der bereits laufenden Projekte (Materialfragen und CO2–Abscheidung)
- Stand der Projektideen im Zusammenhang mit dem 700°C-Kraftwerk und
der CO2-Abscheidung
- Bericht über die CO2–Abscheideaktivitäten von Linde
Die Inbetriebnahme der 725°C Pilotanlage bei GKM ist für den 12. Juli 2009 vorgesehen.
Die Vorträge sind im internen Bereich für die Arbeitsgruppenmitglieder abrufbar.
17. Februar 2009
In der Sitzung des COORETEC-Beirats wurden die aktuellen Trends in der Entwicklung der Kraftwerkstechnik diskutiert. Diksussionpunkte waren Empfehlungen des Beirats zur weiteren Forschung und Entwicklung der Technologien, eine Diskussion der politischen Randbedingungen zur CO2-Abscheidung und -Speicherung und eine Bestandsaufnahme der geplanten Demonstrationsaktivitäten der industriellen Partner im Beirat. Die Empfehlungen des Beirats zur Forschung und Entwicklung wurden in Form eines Strategiepapiers veröffentlicht, das in aktualisierter Form auf der Seite "Publikationen" zur Verfügung steht.
11. Februar 2009
Sitzung der AG3 in Köln. In der Sitzung wurden die Vor- und Nachteile der Vergasungsverfahren mit Vollquench bzw. Abhitzenutzung gegenübergestellt. Unter dem Aspekt der CO2-Abtrennung aus dem Synthesegas und der Robustheit des Kraftwerksprozesses bezüglich der Kohlesorte und anderen Einflüssen zeigt das Verfahren mit Vollquench die größten Vorteile. In einem weiteren Themenblock wurden Möglichkeiten zum Einsatz energiesparender Membranverfahren in den IGCC-Prozess diskutiert. Hier besteht erheblicher F+E-Bedarf. Die Vorträge sind im internen Bereich für die Arbeitsgruppenmitglieder abrufbar.
23. Januar 2009
Ein Muss für den Klimaschutz. Perspektiven einer technologischen Innovation
Veranstalter: IZ Klima e.V.
21. Januar 2009
Sitzung der AG 1 in Mannheim

